Dienstag, 2. Dezember 2008

Rückblende Köln

...auch dies wird nur ein kurzbericht, oder besser gesagt, ein eher kurzer bericht. was eigentlich nur soviel bedeutet wie, ich würde ja gerne mehr erzählen, wenn ich es könnte...

angefangen hat alles (natürlich) mit der hinfahrt, auf der ich mir noch dachte, hey machst jetzt mal bischen locker, dass du dem jonas noch schön nüchtern hallo sagen kannst! das hat dann auch echt gut geklappt. nach der ankunft allerdings ging dann alles plötzlich so unheimlich schnell...das nächste an was ich mich erinnere, ist dass ich um ca. 6 uhr morgens irgendwo in köln stehe und feststelle, dass ich alleine bin. erster reflex, ich greife in die tasche und...stelle fest, dass ich mein handy nicht dabei habe!
damn, shit, motherfucker! natürlich immernoch nicht nüchtern begann dann die wohl größte such-odyssee meines biherigen lebens. ständig angetrieben von dem immer stärker werdenden wunsch, dieses verdammte hochhaus, mitsamt bett, heizung und meinen freunden zu finden, bin ich also geschlagene 6 stunden ununterbrochen, wirklich ohne auch nur einmal kurz anzuhalten gelaufen, gelaufen, gelaufen... mein einziges glück dabei war noch, dass ich noch exakt 1,60 öcken in der tasche hatte, die ganz genau dem preis für eine große flasche limo in irgendeinem laden entsprachen plus eine volle schachtel kippen...meine waden schmerzen übrigens immernoch! als es schließlich 12 war und ich nicht nur körperlich völlig am ende meiner kräfte, sondern auch soweit dessilusioniert, dass mir klar wurde, ne das findste heut glaub doch nimmer, bin ich dann schnell in den nächsten sympathischen laden, eine kleine wäscherei, mit freundlicher thai bedienung. von dort aus hab ich dann erstmal meine mutter angerufen, die den tim, sven mich...zum nächsten mägges geschlappt wo mich jonas dann mit seinem roller abgeholt hat...dem kurz vorm ziel dann natürlich der sprit ausging!

heimgekommen, tag verschlafen.


am nächsten abend, gabs dann eine große gesprächsrunde, angefangen zu hause bei jonas mit einem unheimlich köstlichen festmal, fackellauf, abspacken in einer bahnhofsvorhalle mit kurzem stresserkontakt, einem unbeabsichtigten kuraufenthalt in einer schwulenbar (inkl. promi!!!) und abschluss in einer doch recht coolen bar, die bis um 7 aufhatte.
als wir dann nach einem wieder recht langen heimm arsch zu hause ankamen, hatten wir echt jedes auch nur denkbare thema, dass uns zur zeit beschäftigt durch und gingen zufrieden schlafen!


jaja, so war das in köln!



© Alex

2 Kommentare:

schanze hat gesagt…

Ehrlich gesagt musste ich Lachen als ich das gelesen habe, wobei ich nicht die gleiche Situation erleben möchte. Würde gerne deine Reise als Film sehen, wäre bestimmt ganz großes Kino ;)
Ohhje...

Anonym hat gesagt…

hahahahaha alex, ich hab mich bepisst vor lachen beim lesen. das hat mich sofort an hamburg erinnert und ich kanns mir so gut vorstellen wie du 6 stunden durch die stadt gewatchelt bist...hammer!

Grizzly